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*  1973 Prag (CZ)

 

Krištof Kintera ist einer der bedeutesten zeitgenössischen Künstler dieser Zeit. Seine Kunstwerke überschreiten die Grenzen von gegenwärtigen Skulpturen.

 

Seine Praxis ist vielfältig und umfasst große öffentliche Installationen, kleine kinetische Geräte und 3D-Skizzen, die der Künstler als "Zeichnungen" bezeichnet. Er befasst sich mit der Aneignung und Wiederverwendung der gefundenen Objekte und der Transformation von Alltagsgegenständen. Kintera verleiht seinen Objekten anthropomorphe Eigenschaften und stellt sie als lebende Organismen vor. Er enthüllt die verborgene Spiritualität in gewöhnlichen oft weggeworfenen Objekten und erfindet ihre Mythologien neu, indem er absurde Möglichkeiten und unrealistische Nutzungen vorstellt.

 

Krištof Kintera studierte an der Akademie der Bildenden Künste in Prag und der Rijksakademie van Beeldende Kunsten in Amsterdam. Er hatte eine Einzelausstellung im Tinguely Museum in Basel und war in Ausstellungen im Hamburger Bahnhof, im Ludwig Museum, in Budapest, im Moderna Museet, in Stockholm vertreten. In MARTa Herford; im Kunstmuseum Bonn; im Palais de Tokyo, Paris; Museum für zeitgenössische Kunst, Tokio, Hiroshima Museum für zeitgenössische Kunst und Nationalmuseum für moderne Kunst, Osaka, in der Bawag Foundation, Wien. Er hat auf der 8. Triennale Kleinplastik, Fellbach (2001), in der NBK, Berlin (2000), in der Galerie für Zeitgenössische Kunst, Leipzig (2000) sowie auf der Manifesta II im Casino Luxembourg - Forum d'Art Contemporain ausgestellt (1998).

 

Kürzlich war er mit seinen Ausstellungen im Tinguely Museum Basel (2014), der Kunsthal Rotterdam (2014) und der Rudolfinum Gallery (2017) in Prag, die 162.000 Zuschauer zusammenbrachten, sehr erfolgreich.

Krištof Kintera lebt und arbeitet in Prag (CZ).